Aktuelles

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Bali wurde ausgewildert

 

 

 

 

 

Auch wenn es einem immer ein wenig weh ums Herz ist, die Auswilderung ist immer der schönste Lohn für die Arbeit die unsere Pflegestellen leisten. Zu sehen, dass ein Tier wieder in seinen natürlich Lebensraum zurückkehren kann ist das größte Geschenk für Tier und Pfleger.

Hier noch ein kleiner Film von Bali beim klettern in seiner Voiliere

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Sommerfest ZDF

Dieses Jahr waren die Tierhelfer mit einem Infostand auf dem Sommerfest des ZDF vertreten. Mit im Gepäck hatten sie wie immer Steckbriefe unserer Tiere die ein Zuhause suchen, viel Informationen rund um unsere Arbeit und unsere Tiere. Außerdem noch selbstgebastelte Kissen und viel gute Laune.

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Bali

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bali, ein 4 Wochen altes Eichhörnchen wird auf einer Pflegestelle großgezogen bis es groß und eigenständig ist um wieder in die Natur ausgewildert zu werden. 

 

Hier ist Bali in Aktion

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Neues von den Winzlingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt haben wir auch die aktuellen Bilder der beiden Gartenschläfer. Wenn man die Entwicklung der Kleinen sieht, kann man nur sagen, die schlaflosen Nächte sind es wert.

 

 

 

 

 

 

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Pflegestellen

Hier noch ein kleiner aber wichtiger Aufruf

Es werden immer wieder Pflegestellen zur Aufzucht von verwaisten Tierbabies benötigt. Darunter fallen z. B. junge Kätzchen, Eichhörnchen, Vögel vieler Art, Gartenschläfer, Siebenschläfer, usw. . Auch suchen wir zeitweise Pflegestellen für Reptilien.  Es kann vorkommen, dass ein Hund oder eine Katze, mit der Situation im Tierheim nicht klarkommt und sich hier fast aufgibt, oder ein Tier nach einer Operation mehr Pflege braucht. Auch für diese Tiere wird zeitweise eine Pflegestelle gesucht.

Mit Pflegestellen ist es oft so, dass längere Zeit keine Tiere diese benötigen. Auf einmal kommt es ganz "Dicke" so wie z. B. bei der letzten Hitzewelle. Hier rief der NABU schon nach kurzer Zeit den Notstand aus wegen den ganzen Hitzeopfern. In solchen Situationen sind auch unsere Pflegestellen blitzschnell überbelegt. Dann steht man vor dem Problem, wohin mit den Neuzugängen. Für uns als Tierheim ist es sehr beruhigend, wenn wir in solchen Notsituationen nicht erst Pflegestellen suchen müssen, sondern schon Kontakte haben die wir direkt ansprechen können.

Wenn Sie Interesse, die Zeit und die Möglichkeit haben, uns als Pflegestellen zu unterstützen, können Sie sich gerne bei uns im Tierheim per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 06132/76205 melden. 

Vielen Dank !!!! 

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Kleine Fledermaus

 

 

 

     
       Diese kleine Fledermaus wurde 
       von uns erst mal notversorgt und
       dann gleich auf eine geeignete
       Pflegestelle gebracht.

 

 

 

 

 

 

 

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Winzlinge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Im Tierheim wurden uns zwei Gartenschläfer abgegeben, die ca. 2 Tage alt waren. Zu diesem Zeitpunkt waren sie 5 cm groß. Da die Kleinen aber alle 3 - 4 Stunden gefüttert werden müssen, und das auch nachts durchgehend, mussten wir sofort nach einer erfahrenen Pflegestellt suchen und die beiden dort hinbringen. Mittlerweile sind sie schon 12 Tage alt, haben die Augen geöffnet und entwickeln sich prächtig. Damit die beiden sich so gut entwickeln muss sich die Pflegemama aber auch intensiv um die Kleinen kümmern. Vielen Dank für diese aufopferungsvolle Arbeit für die kleinen Wichte. 

 

 

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Kleine Nestlinge

Auch hier wieder ein paar kleine verwaiste Vögelchen, wahrscheinlich Meisen, die ins Tierheim gebracht wurden. Diese sind auch sofort an eine Pflegestelle weitergegeben worden. Dort wird sich hervorragend um die Kleinen gekümmert und sie entwickeln sich alle sehr gut. Gefüttert werden muss immer dann, wenn die Kleinen die Schnäbel sperren, und das tun sie sehr oft. Dafür muss die Pflegemama hier nachts nicht raus, denn da schlafen die Kleinen.

 

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Hitzeopfer

Während der letzten Hitzeperiode wurde auch unser Tierheim mit jungen Vögeln überschwemmt. Mauersegler, junge Schwalben, Amseln, Rotschwänzchen usw.

Vielen herzlichen Dank an alle die uns so spontan unterstützt haben und die kleinen Vögelchen aufgepäppelt und gepflegt haben.

Eine Bitte an alle Tierfreunde, wenn Sie die Möglichkeit haben stellen Sie Vogeltränken auf. Am besten ist eine ausreichend große flache Schale - ein Teller ist zu klein - mit einem Stein in der Mitte, damit Insekten aus dem Wasser hochkrabbeln können.

Die Tiere danken es Ihnen.

Hier ein Bild einiger Hitzeopfer von einem einzigen Nachmittag, bevor sie auf Pflegestellen verteilt wurden.

 

 

 

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Ausgeflogen

Die ehemaligen Gänseküken sind am 17.06. wieder in die Natur ausgeflogen. Vielen Dank nochmal an Herrn Scheider vom Geflügel - und Kaninchenzuchtverein Ingelheim 1903 e.V,. für die gelungene Aufzucht der fünf Graugansküken

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Warnung vor Giftköder

Am 09. 06. erreichte uns eine Meldung, dass in den Ingelheimer Weinbergen (oberhalb Karolinenhöhe, im Umkreis von 300 m bei Weinmeile 8) Fleischstücke herumliegen würden. Da es heutzutage leider sehr häufig vorkommt, dass Hundehasser Giftköder auslegen muss  man solche Anliegen sehr ernst nehmen. Deshalb haben wir gestern auch direkt eine Warnung auf unserer Startseite eingestellt.

Nach Feierabend haben sich zwei Helfer auf den Weg gemacht um sich dies vor Ort genau anzusehen. Bei dem gemeldeten Fleisch handelt es sich um ein fast verwestes Wildtier. Giftköder werden in der Regel auch meist heimtückisch und kaum erkennbar platziert. Hauptsächlich deswegen, damit sie dem Hundehalter nicht auffallen.

Trotz allem möchten wir allen Hundehaltern raten, in diesem Bereich ihre Hunde auf dem Weg zu halten, damit sie nichts von dem Aas zu sich nehmen.

Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei der aufmerksamen Hundehalterin für ihre Warnung. Lieber einmal zu viel gewarnt, als einmal zu wenig. Schließlich geht es hier immerhin um das Leben der Hunde.

Auf der Internetseite von Giftköderradar kann man immer aktuell sehen, in welchen Gebieten Giftköder gefunden  wurden oder davor gewarnt wird.
http://www.giftkoeder-radar.com/

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Gelungene Rettungsaktion

Einsätze fahren, um Hunde oder Katzen aus misslichen Lagen zu retten, gehört zu unserem Alltag.

Ein aber nicht alltäglicher Hilferuf erreichte uns vor wenigen Tagen. Eine Spaziergängerin hatte ein Uhuküken gefunden, im Gestrüpp sitzend, verlassen und hilflos.

Der Fundort gehörte nicht zu unserem Einsatzgebiet. Da vor Ort aber kein Notfalldienst erreichbar war, fuhren wir sofort los.

Uns erwartete am Fundort ein sehr ängstlich und verstört wirkender kleiner Uhu. Weder Elterntiere noch Brutplatz waren auszumachen, und so nahmen wir den kleinen Kerl in unsere Obhut.

Nun kann man ein Uhuküken nicht einfach im Tierheim in einen Käfig setzen. Wir wussten aber, dass es im Hochwildschutzpark in Rheinböllen eine Pflegestelle für Greifvögel gibt, die in den erfahrenen Händen von Herrn Hoffmann, Falkner, liegt.

Trotz der späten Stunde erreichten wir Herrn Hoffmann, und dieser bot uns spontan und  unbürokratisch seine Hilfe an.

So fuhren wir mit unserem Findling nach Rheinböllen. Dort nahm Herr Hoffmann den kleinen Kerl in Empfang, und die Erstdiagnose lautete: HUNGER!!

Und ehe wir uns versahen, hatte das Uhuküken äußerst gierig 3 Eintagsküken weggeputzt!

Dann wurde es gewogen, und es brachte 1300 Gramm auf die Waage. Sein Alter wurde auf etwa 5 Wochen geschätzt. Herr Hoffmann stellte erfreulicherweise keine Verletzungen fest,  machte aber eine erstaunliche Entdeckung: Das Tierchen war beringt und somit gekennzeichnet!

Die sofortige Überprüfung der Nummer ergab, dass der Uhu beim Max-Planck-Institut für Vogelkunde, Radolfzell, registriert war, und so meldeten wir ihn dort noch in derselben Nacht als gefunden!

Natürlich gelingt es erfahrenen Falknern wie Herrn Hoffmann Uhus und auch andere Greifvögel aufzuziehen, aber die Kunst des Beute Jagens so sicher zu erlernen, dass ein selbstständiges Leben und Überleben in freier Natur möglich ist, dazu brauchen die Jungen zwingend ihre Eltern.

Also hofften wir, über die Ringnummer hilfreiche Hinweise zu bekommen.

Und das Glück war auf unserer Seite! Bereits am nächsten Tag meldete sich ein Herr Knödler bei uns. Er betreut und überwacht viele Brutplätze, und gar nicht weit von der Stelle, an der das Uhuküken gefunden worden war, gibt es einen beim Institut registrierten Brutplatz, und die Ringnummer verriet, dass das Uhujunge genau dort beheimatet war.

Herr Knödller überzeugte uns davon, dass Uhueltern nicht allzu streng mit ihrem Nachwuchs umgehen, sondern auch „Ausreißer“ problemlos wieder annehmen.

Am Tag, an dem „unser Uhu“ wieder ausgewildert werden sollte, holten wir ihn im Wildschutzpark ab. Herr Hoffmann hatte den Kleinen sicherheitshalber noch mal gut gefüttert, und Herr Knödller erwartete uns am vereinbarten Treffpunkt.

Hier mussten wir uns hier von unserem „Findelkind“ verabschieden, denn den Brutplatz mit Ketterausrüstung zu erreichen, lag allein in den kompetenten Händen Herrn Knödllers. Und es gelang ihm, das Uhuküken wohlbehalten zu seinen beiden Geschwistern zurück ins Nest zu setzen!

Wir bedanken uns für erhaltene kompetente Hilfe und wünschen dem kleinen Uhu alles Gute!